Jahre, die uns geformt haben.
1987
Es war tatsächlich so: Der Anfang fand in einer Garage statt. Hier wurde 1987 die erste eigene Maschine, eine brandneue Drechselbank, aufgestellt. Das Dach war undicht. Regnete es, dann regnete es herein. Die Suche nach geeigneteren Räumlichkeiten ergab sich geradezu zwangsläufig.
Auf einem Anwesen in Jeddingen werden dann die leerstehenden Gebäude eines früheren Tischlereibetriebes entdeckt. Für damals 100 DM im Monat sind die Werkstatträume angemietet. Es gibt Platz für Kreissäge, Hobelmaschine, Fräse. Und das Dach ist auch dicht.
1988
Nach erfolgreich abgelegter Meisterprüfung wird das Gewerbe angemeldet. Die ersten größeren Aufträge.
1989
Gebäude und Anwesen in Jeddingen werden gekauft. Der erste Auszubildende tritt seine Stelle an.
1990
In Gestalt des ersten PC hält Kollege Computer seinen Einzug. Zunächst nur für die Fakturierung bzw. das Buchhaltungswesen. Die Pläne reichen jedoch schon weiter.
Und während nach der Wiedervereinigung viele ihr Glück in den neuen Bundesländern versuchen, baut sich der junge Betrieb einen soliden Kundenstamm im engeren Einzugsbereich auf - was sich nach dem Abflauen des großen Booms als überaus vorausschauend erweisen sollte!
1991
Der Betrieb wächst. Der Sägeraum wird eingerichtet. Neue Mitarbeiter.
1992
Die Erweiterung von Maschinenraum und Lager. Das Wohngebäude wird saniert und nach erfolgtem Umbau bezogen.
1993
Es wird angebaut. Der heutige Bankraum (quasi für die Endmontage) entsteht.
1994
Wohin mit dem Büro? Es findet in einem separaten Gebäude seinen neuen Platz. Dazu wird ein Dachgeschoß ausgebaut.
1995
Die Entwicklung neuer Design- bzw. Verarbeitungstechniken wie die Verbindung von Holz und Metall. Der Betrieb nimmt die Verarbeitung des Mineralstoffs
Corian (z. B. für
Küchen) auf.
Die erste rechnergestützte Maschine wird angeschafft. Anfängliche Skepsis verwandelt sich schnell in Begeisterung. Die Treppenfertigung ohne Computer ist bald undenkbar.
Rollladen- und Jalousiebaumeister Andreas Thiem wird Geschäfsführer einer eigenständigen Firma, Schutz und Schatten.
1996
Der Betrieb wird in eine GmbH umgewandelt und erhält seinen heutigen Namen. Das Unternehmen gibt sich einen völlig neuen Auftritt. Ein neues Firmenzeichen entsteht. Und ein Slogan, der die Unternehmenshilosophie auf den Punkt bringt:
Grittner Team
Wir formen Ideen
Die Bekanntheit wächst.
Die bisher größten Veränderungen stehen ins Haus. Erhebliche Investitionen in eine neue große Halle, modernste Anlagen und Techniken werden getätigt. Der Betrieb wird auf die computerunterstützte Fertigung mit Maschinenanbindung umgestellt: Am Computer wird entworfen und gezeichnet, die Daten bzw. Arbeitsanweisungen gehen vom Rechner direkt an die Maschine.
Mit der computerunterstützten Fertigung geht die Erschließung neuer Arbeitszweige, Innenausbau und
Objektplanung, einher. Weitere Arbeitsplätze entstehen.
1997
Nach den üblichen Startproblemen beginnt sich die CAD-gesteuerte Fertigung zu bewähren. Präzision vom Feinsten. Wieder mehr Zeit für das eigentlich Handwerkliche.
1998
Der neue Schau-Raum lädt zum Besuch ein! Hier werden ständig die jüngsten Ergebnisse der "Team-Arbeit" ausgestellt.
Große Augen am Bildschirm: Der Computer macht die dreidimensionale Darstellung von Einrichtungs-Entwürfen möglich.
1999
Wachsender Erfolg im
Küchenbereich. Ein weiterer eigenständiger Geschäftsbereich entsteht.
Der Begriff Grittner Team wird als geschütztes Markenzeichen eingetragen.
Das Patent und damit Schutzrecht für die
Litze (ein neu entwickeltes Oberflächendesign) und die Treppen-Dogge Galant.
Die Entwicklung einer um 360 Grad drehbaren
Video- und Audio-Säule macht die Fernseh-Ecke zur "runden Sache".
Weitere Eigenentwicklungen. Die
Tür GT ZWEI und der Stuhl Solido gehen in Serie.
2000
Nach mehreren Prüfungen erhält der Betrieb von DuPont das exclusive Zertifikat "Quality Network Corian". Grittner Team ist damit Network-Partner für Herstellung und Vertrieb von
Corian-Produkten. Aus freien Handelsvertretern wird eine eigene Vertriebsorganisation geschaffen.
2001
Die Räume sind schon wieder zu klein geworden. Der Bürotrakt wird ausgebaut. Die Buchhaltung bekommt ein eigenes Domizil.
Einem langjährigen Mitarbeiter wird die Verantwortung für Werkstattablauf und Ausbildung übertragen. Er bezieht ein separates Meisterbüro.
2002
Der
Corianbereich entwickelt sich nach Plan. Mit den Aktivitäten wächst der Kundenstamm.
Innovationen auf dem Gebiet der
Aufzugkabinen-Auskleidung sind marktreif. Ein weiterer Geschäftsbereich etabliert sich.
2003
Das hauseigene Netzwerk wurde laufend erweitert. Einrichtungs-Entwürfe lassen sich jetzt per Beamer an die Leinwand "werfen".
Permanent wird an der Internetpräsenz gefeilt. Das Hereinschauen macht jetzt noch mehr Spaß. Eine
Luftaufnahme zeigt alle Gebäude aus der Vogelperspektive. Einfach ein Gebäudeteil anklicken, und man ist "drin".
Mehr Platz zum Zeigen und Gucken: Erweiterung des Ausstellungsraums.
Eigentlich noch gar nicht "so alt", wird der Lackierraum modernisiert.
Ergonomisch und auch sonst ein Vorzeigstück: Der Hubtisch
Ergon, ein höhenverstellbarer Schreib- bzw. Arbeitstisch, bereichert das Programm. Neu auch der Esstisch Gamba, der durch sein besonders elegantes Erscheinungsbild besticht.
Die Marktsituation im Küchen-Sektor macht eine Neuausrichtung, das heißt Konzentration auf den höherwertigen Bereich erforderlich. Um den Kundenkreis adäquat betreuen zu können, wird ein neues Visualisierungsprogramm eingesetzt.
Voila! Eine Anfrage der deutschen Botschaft in Paris führt zum Projekt des Jahres. Grittner Team wird mit der repräsentativen Ausgestaltung der beiden
Aufzugkabinen im Botschaftsgebäude betraut. Den Arbeiten geht eine generalstabsmäßige Planung und Vorbereitung voraus. Nach erfolgreicher Abstimmung aller technischen wie gestalterischen Details mit dem Pariser Architekturbüro Bertolotti und Brand wird das Projekt nach achttägiger Montage abgeschlossen. Alles très bien gelaufen.
Heute
Das Grittner Team zählt mittlerweile 15 Köpfe. Jeder im Team ist Spezialist auf seinem Gebiet. Jeder hat sich im Laufe der Jahre seinen Arbeitsschwerpunkt selbst geschaffen. Eine Struktur, die mit den Mitarbeitern gewachsen ist und die heutigen Standbeine und Stärken des Betriebes ausmacht. Übrigens sind noch fast alle aus den Anfangs-Jahren dabei!
Ein Kundenkommentar, der uns in unserem Prinzip bestätigt: "Ihr macht es genau richtig".
Den Ehrgeiz haben wir auch weiterhin.